Wallfahrtskirche und Wallfahrten

Aus den frühen 1970er Jahren stammt die Wallfahrtskirche, wie wir sie heute erleben: 1968/71 wurde an die Kirche, für die im Jahr 1934 Grundsteinlegung war, eine offene Halle mit Altar und Kirchenbänken für die großen Wallfahrten angebaut. 1972/73 wurde der vordere Teil der alten Kirche (Chorraum, Seitenkapellen und Außenaltar) abgerissen, um daran eine großräumige moderne Kirche anzubauen. 2006 wurden Orgel und Orgelbühne an den Haupteingang verlegt, das Gnadenbild aus dem Chorbogen entfernt und in den Teil der alten Kirche versetzt, die gemalten Kreuzwegszenen restauriert und übermalte Bilder wieder freigelegt.

Sie ist Ziel zahlreicher Wallfahrten.

Wallfahrt zur Schmerzhaften Mutter nach Maria Martental

1904 wurde Martental wiederbesiedelt. Der Redemptoristen Pater Joseph Tillmanns gründete dort die "Gesellschaft der göttlichen Liebe". Seitdem steht das altehrwürdige Gnadenbild der Schmerzensmutter im Mittelpunkt der Wallfahrt.

Der monatliche Anliegensonntag und die Wallfahrtstage

Der 3. Sonntag im Monat gilt seit 1936 als besonderen Bitt-Tag. Er wird seit 1941 als Anliegensonntag mit Messfeiern und der Eucharistischen-Andacht mit Predigt besonders gestaltet. Besondere Tage sind heute der Schmerzensfreitag (Freitag vor Palmsonntag), als Wallfahrtstag der Frauen, die Männerwallfahrt am Palmsonntag, das Herz-Jesu-Fest und die Woche um den Gedenktag der sieben Schmerzen Mariens am 15. September.

Mehrmals im Jahr gestaltet der katholisch-charismatische Gebetskreis Auderath Segnungsgottesdienste mit Anbetung, Lobpreis und Eucharistiefeier in der Wallfahrtskirche.

Im Sommer führt eine Fußwallfahrt mit Gebetsstationen auf dem Weg von Auderath nach Martental.

Wallfahrtstraditionen

1945 legte die Pfarrei Nachtsheim am 21. Januar ein Gelöbnis zur jährlichen Wallfahrt nach Maria Martental ab und unternimmt seither eine Fußwallfahrt am 1. Mai. Seit dieser Zeit wallfahrtet auch die Pfarrei Retterat an Christi Himmelfahrt zur Schmerzensmutter.

Fußwallfahrten auf dem Weg nach Klausen oder Trier machen jedes Jahr in der Wallfahrtskirche Station.
Über das ganze Jahr verteilt fahren zahlreiche Gruppen mit Bussen den Wallfahrtsort an. Die Teilnehmer dieser Wallfahrten stammen teils aus der Region, aber mehrheitlich aus Orten jenseits der Bistumsgrenze.

Festwoche

In der Festwoche im September kommen an den einzelnen Tagen Wallfahrtsgruppen aus den umliegenden Orten. In der Woche um den Gedenktag der sieben Schmerzen Mariens am 15. September finden täglich zwei Gottesdienste statt. Sie endet mit einem großen Festgottesdienst am Sonntag und zählt zu den besonderen Feiertagen im Jahresrhythmus.

Für Wallfahrten oder Einkehrtage bieten wir folgende Möglichkeiten an

  • Heilige Messe in der Wallfahrtskirche
  • Eucharistische Andacht
  • Marienandacht
  • Rosenkranz
  • Beichtgelegenheit
  • Kreuzwegandacht entlang der Stationen draußen
  • Kreuzwegandacht in der Kirche
  • Betrachtung der Kirchenfenster zu großen Frauengestalten der Bibel
  • Pilgergang zu den Stationen der Freude
  • Kirchenführung und Geschichte von Maria Martental
  • Vortrag zu einem Thema nach Absprache

Informationen und Anmeldung

Wenn Sie Interesse an einer Wallfahrt nach Maria Martental haben, wenden Sie sich an unser Wallfahrtbüro.

Das Wallfahrtsbüro erreichen Sie
Telefon: 02653/98 90 0 oder
Email: wallfahrtsbuero@kloster-martental.de.