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Reiche Ernte im Kloster Martental – Viele Gründe für „Erntedank“

„Die reichhaltigen Gaben um uns herum haben die Fülle der Schöpfung bewusst gemacht.“ Pater Konrad Flatau SCJ freut sich über eine reiche Obsternte auf dem großen Klostergelände von Martental in diesem Jahr.


Miteinander von Patres und Studenten bei der Apfelernte 

Vor allem bei der Apfelernte waren drei madagassische Studenten aus dem Kloster Freiburg tatkräftig und mit viel Spaß und Eifer bei der Sache.

Teils barfuß kletterten sie auf die Bäume und hatten sichtlich Vergnügen an der Arbeit – auch wenn sie körperlich durchaus anstrengend war. Aber auch die Martentaler Patres Roman Gorincioi SCJ und Lenin James SCJ sowie der neue Rektor Pater Ryszard Krupa SCJ drückten sich nicht vor den fünf Arbeitseinsätzen, die jeweils zwischen zwei und drei Stunden dauerten.

Der Lohn der Mühe: 3,2 Tonnen Äpfel und Birnen, die inzwischen zu Saft verarbeitet wurden – zu genau 2055 Litern, so dass die deutsche Ordensprovinz wieder für etwa zwei Jahre mit dem leckeren Saft versorgt ist.

„Es war ein traumhafter Ernteeinsatz“, sind sich alle Beteiligten einig. Neben der reichen Ernte war auch die Stimmung untereinander hervorragend, es wurde gelacht, und am Ende der Arbeitswoche stand für die Studenten noch ein Ausflug nach Trier auf dem Programm.

 

Dankbar für viele Früchte, Honig und Gemüse

 

Schon zuvor waren in Martental Kirschen, Zwetschgen und Mirabellen in Fülle geerntet worden. Der Klostergemeinschaft ist es wichtig, dass die Streuobstwiesen erhalten bleiben.  Vor vielen Jahren wurden sie bewusst angelegt, es wurden ganz offensichtlich die richtigen Standorte für die jeweiligen Bäume ausgewählt. Es gilt, diesen alten Kulturschatz zu pflegen und zu erhalten, damit die Bäume weiterhin reiche Frucht bringen können und das Obst nicht verkommt.

Insgesamt gab es in Martental reichlich Grund in diesem Jahr, Erntedank zu feiern: Auch die Bienen waren fleißig und erbrachten eine gute Menge Honig. Im Garten und im Gartenhaus reiften viele Tomaten, Gurken und Schnittbohnen. Das Gartenhaus ist P. Lenins großer Stolz, und er ist froh, dass es mit der Arbeit dort den Corona-Beschränkungen entgehen kann.