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Am Ende der Fest­wo­che ein Tag der Be­geg­nun­gen – auch mit Bi­schof Dr. Hei­ner Wil­mer

Mit einem Fest­got­tes­dienst ging am Sonn­tag, 15.09.2019, die dies­jäh­ri­ge Fest­wo­che in Maria Mar­ten­tal zu Ende. Bei strah­len­dem Son­nen­schein fei­er­ten zahl­rei­che Men­schen den Got­tes­dienst unter frei­em Him­mel mit den Herz-Je­su-Pries­tern P. An­dre­as Pohl SCJ, P. Horst Stepp­kes SCJ, Pater Peter Busch SCJ – und dem Hil­des­hei­mer Bi­schof Dr. Hei­ner Wil­mer, der auch die Fest­pre­digt hielt.


Bischof Wilmer: Viel Zeit für die persönliche Begegnung 

 

Der Bi­schof ver­bin­det viele Er­in­ne­run­gen und Er­fah­run­gen mit dem Wall­fahrts­ort und dem Klos­ter Maria Mar­ten­tal. Er war schon häu­fig in sei­nen Funk­tio­nen als Pro­vin­zi­al, Or­dens­ge­ne­ral und nun als Bi­schof dort zu Gast.

In sei­ner Pre­digt ging er auf die sie­ben Schmer­zen Ma­ri­ens ein, die ja Grund für die Fest­wo­che sind: Sie fin­det in der Woche vor dem „Ge­denk­tag der Schmerz­haf­ten Mut­ter Got­tes“ am 15. Sep­tem­ber statt. Bi­schof Wil­mer ging be­son­ders auf den sieb­ten Schmerz ein, die Mut­ter mit dem toten Sohn. Und er zog Par­al­le­len zu heu­ti­gen Zei­ten und zu Frau­en, die ihre Kin­der ver­lie­ren. Er er­in­ner­te daran, wie un­sen­si­bel die Um­welt auf sol­che Schmer­zen und Nöte re­agiert, mit Un­ver­ständ­nis und Hilf­lo­sig­keit – und im Er­geb­nis häu­fig ver­let­zend und ent­wür­di­gend.

Nicht nur in die­sem Zu­sam­men­hang be­ton­te er die große Be­deu­tung des Wall­fahrts­or­tes für die Men­schen. Seit 1927 die Herz-Je­su-Pries­ter das Klos­ter über­nah­men und 1934 die Wall­fahr­ten neu be­leb­ten, seien so viele Men­schen hier­her ge­pil­gert und hät­ten ihre Sor­gen „ab­ge­la­den“.

Pater An­dre­as Pohl SCJ ist mit der Fest­wo­che ins­ge­samt und auch dem Fest­tag „wirk­lich sehr zu­frie­den“. Die Men­schen aus der Re­gi­on kamen „treu“ zu den Got­tes­diens­ten, zu Fuß, mit dem Auto oder in Grup­pen mit dem Bus. „So heiß war es am Ab­schluss noch nie, seit ich in Mar­ten­tal bin“, er­zähl­te Pater Pohl am Ende la­chend. Den­noch wurde der Sonn­tag zu einem schö­nen Tag der Be­geg­nun­gen. „Es gab viele gute Ge­sprä­che, und auch Bi­schof Wil­mer ist ganz un­kom­pli­ziert auf die Men­schen zu­ge­gan­gen und such­te den Kon­takt“, freut er sich.

Er ist über­zeugt, dass Maria Mar­ten­tal vie­len mo­der­nen Ent­wick­lun­gen zum Trotz seine Be­deu­tung in der Eifel be­hal­ten hat. Die ver­läss­li­chen Zei­ten für die Wo­chen­end­got­tes­diens­ten tun ein Üb­ri­ges, um die Men­schen an­zu­zie­hen.

Got­tes­dienst­zei­ten sind: Sams­tag: 17 Uhr Vor­abend­mes­se; Sonn­tag: 08.30 Uhr Früh­mes­se, 11 Uhr Hoch­amt, 15 Uhr An­dacht und 17 Uhr Abend­mes­se.